Ein Innovationsprozess in vier Seminartagen
Kolleginnen und Kollegen aus ganz unterschiedlichen Bereichen wie dem Amt für Verkehr, BIE-Digital, Schulamt, Umweltamt, Kulturamt, Immobilienservicebetrieb, Gesundheitsamt sowie dem Sozialamt kamen an vier Seminartagen im Innovation Office zusammen. Das Ziel: neue Methoden kennenlernen, ausprobieren und direkt auf Herausforderungen der Stadt Bielefeld anwenden.

Im Mittelpunkt der vier Seminartage standen verschiedene Bausteine eines Innovationsprozesses. Gemeinsam beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Zukünften und Megatrends, lernten Methoden des Crowdsourcings kennen, entwickelten mit Kreativmethoden neue Lösungsansätze und arbeiteten an ersten Konzepten, die sie abschließend überprüfen konnten.
Um die verschiedenen Bausteine eines Innovationsprozesses ganzheitlich abzubilden, hat Tatjana zusätzlich Expertise aus dem gesamten Team von Open Innovation City Bielefeld eingebunden. So konnten unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen in die Seminarreihe einfließen.
Ziel der Seminarreihe war es, innovative Arbeitsweisen praxisnah zu vermitteln und den Teilnehmenden Werkzeuge an die Hand zu geben, die sie unmittelbar in ihrem Arbeitsalltag einsetzen können.
Dabei ging es nie ausschließlich um die Theorie, sondern um das Ausprobieren: Mit Timeboxing, Kreativmethoden und viel Teamarbeit wurden komplexe Fragestellungen in kurzer Zeit bearbeitet und erste Konzepte entwickelt. Eine Rückmeldung aus der Gruppe brachte die Erfahrung auf den Punkt:
Ich hätte nicht gedacht, dass man so viel in kürzester Zeit erarbeiten kann.
Claus Klipker
Kreativität kann geübt werden
Besonders begeistert waren viele Teilnehmende vom Seminartag rund um das Thema Kreativität freisetzen. Hier wurde deutlich, dass Kreativität nicht in die Wiege gelegt wird, sondern mit den richtigen Methoden gezielt entfacht werden kann. Durch Perspektivwechsel, strukturierte Kreativitätstechniken und gemeinsames Arbeiten entstanden in kurzer Zeit zahlreiche neue Lösungsansätze.
Dass die Methoden wirken, zeigte sich auch über das Seminar hinaus. Eine Transferaufgabe bestand darin, eine ausgeloste Kreativmethode im eigenen Team auszuprobieren und die Erfahrungen anschließend mit der Gruppe zu teilen. So fanden die ersten Methoden direkt ihren Weg in den Arbeitsalltag.
Das Innovation Office als kreativer Lernort
Ein wichtiger Erfolgsfaktor war auch der Veranstaltungsort: Unser Innovation Office bietet genau den Raum, den kreative Zusammenarbeit braucht. Und zwar flexible Arbeitsmöglichkeiten, passendes Equipment und eine Atmosphäre, die zum gemeinsamen Denken und Ausprobieren einlädt.
Das Innovation Gym wirkt weiter
Die Seminarreihe endete nicht mit dem letzten Workshop. Die Teilnehmenden bleiben künftig über eine Alumni-Gruppe miteinander vernetzt, um Erfahrungen auszutauschen, Methoden weiterzugeben und sich gegenseitig bei Innovationsvorhaben zu unterstützen.
Dass das Innovation Gym Impulse gesetzt hat, zeigte sich bereits während der Seminarreihe: Aus dem Schulamt entstand direkt die Anfrage, gemeinsam einen Design Sprint durchzuführen.
Auch der Wunsch nach einer Fortsetzung wurde mehrfach geäußert. Diesen nehmen wir gemeinsam mit der Personalentwicklung der Stadt Bielefeld gerne auf und prüfen, wie ein weiterer Durchgang des Innovation Gyms aussehen kann.
Wissen über Stadtgrenzen hinaus teilen
Als Open Innovation City Bielefeld freuen wir uns nicht nur über den weiteren Austausch innerhalb der Stadtverwaltung, sondern auch über Gespräche mit anderen Kommunen, die ähnliche Formate entwickeln möchten. Unser Ziel ist es, innovative Methoden zugänglich zu machen, voneinander zu lernen und gemeinsam eine moderne Verwaltung zu gestalten.
Diesen Ansatz hat Open Innovation City auch während des Förderzeitraums verfolgt. So wurden damals erstmalig Innovation Gyms für die Wirtschaft angeboten. Weitere Informationen zu der damaligen Variante der Innovation Gyms sind auf der Projektseite nachzulesen: hier klicken
Du möchtest mehr zu Innovation Gyms erfahren? – Dann schreib einfach eine E-Mail an tatjana.dzepina@bielefeld.de.